Da unsere alte Vaillant-Gastherme letztes Jahr abgeraucht ist (ja, im wahrsten Sinne des Wortes 🔥) haben wir uns durch einen lokalen Gas- / Wasserinstallateur eine Weishaupt-Gastherme einbauen lassen.
Nicht nur, dass sie viel viel effizienter ist, sie hat auch eine Netzwerkschnittstelle und eine Anbindung an das WEM-Portal. Damit kann man seine Gastherme von unterwegs steuern und Daten einsehen. Aber: Den Zugang bekommt Ihr a) nur gekauft für 5 Jahre (Kostenpunkt 76,20€) oder b) Ihr wart lieb zu Eurem Gas- / Wasserinstallateur und habt Ihn umsonst bekommen. Sozusagen als kleiner Service am Kunden 😉
Weishaupt bietet keine (öffentliche) API an
Meine erste Idee war, eine API von Weishaupt zu nutzen. Doch leider bieten sie keine an. Warum überhaupt nicht? Ist doch nix schlimmes...
Immerhin hat sich jemand mal Gedanken gemacht und eine Integration für Home Assistant geschrieben, die die Seite scraped und alle entsprechenden Daten zur Verfügung stellt.
Diese Integration kann einfach Über HACS installiert werden.

Das war ja gar nicht so schlimm 😎
Einmal eingebunden, habt Ihr alle Entitäten des Portals in Home Assistant:

Mit Hilfe der Mushroom Cards könnt Ihr dann ziemlich fancy Stuff in Home Assistant bauen.


Et voila
Nun habt Ihr Eure Gastherme erfolgreich in Home Assistant eingebunden.
Cheers 🔥
Wie lief die Integration bei Euch? Hat es bei Euch geklappt? Lasst es mich in den Kommentaren wissen 👇
Vorteile der Integration
Durch die Einbindung des WEM-Portals in Home Assistant hast du alle Heizungsdaten an einem zentralen Ort. Du kannst historische Temperaturverläufe analysieren, Energieverbrauch tracken und intelligente Automationen erstellen. Beispielsweise kannst du die Heizung automatisch herunterregeln, wenn niemand zuhause ist, oder die Vorlauftemperatur an die Wettervorhersage anpassen.
Automatisierungsideen
Die Kombination aus WEM-Portal und Home Assistant eröffnet viele Möglichkeiten: Nachtabsenkung basierend auf deinem Schlafrhythmus, automatische Anpassung bei geöffneten Fenstern (in Kombination mit Fenstersensoren), oder Benachrichtigungen bei ungewöhnlich hohem Verbrauch. Besonders in Kombination mit Wetterdaten lässt sich die Heizung vorausschauend steuern und so Energie sparen.
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