Mein alter Blog kam schon etwas in die Jahre und die Technik dahinter (Wordpress) gefiel mir schon lange nicht mehr. Daher habe ich nun die Migration von Wordpress zu Ghost durchgeführt.

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✨ Content-Migration

Die Migration ist recht problemlos mit der Doku von Ghost zu machen:

Official guide: How to migrate from WordPress to Ghost
Everything you need to know about working with the Ghost professional publishing platform.
💡
Eventuell müsst Ihr danach den User der Posts ändern (sofern Ihr einen anderen User in Ghost verwendet). Das ist aber ganz einfach zu machen, in dem Ihr den neu erstellen User löscht.

Alle Posts des gelöschten Benutzers wechseln dann zu Eurem Benutzer.

🔦 Publizierte Posts redirecten per .htaccess

Wichtig ist nun auch, dass alle bereits publizierten Posts auf die neue URL umgeleitet werden. Das ist für die Benutzer wichtig, als auch für das SEO.

Dazu habe ich mir zusätzlich noch die JSON-Datei heruntergeladen und ein NodeJS-Skript erstellt, das mir die Redirects automatisch generiert.

Diese Redirects kann ich dann ganz einfach auf in meiner .htaccess-Datei in Wordpress integrieren und schon werden alle bereits veröffentlichen Posts auf meinen neuen Blog verschoben, yay! 🎉

Das Script habe ich Euch als Gist bereitgestellt:

Wordpress to ghost redirections creator
Wordpress to ghost redirections creator. GitHub Gist: instantly share code, notes, and snippets.

Viel Spaß damit und viel Erfolg!

Warum Ghost statt WordPress?

Der Hauptgrund für meinen Wechsel war die Performance und Einfachheit von Ghost. WordPress ist über die Jahre zu einem komplexen CMS geworden, das für einen einfachen Blog deutlich überdimensioniert ist. Ghost hingegen konzentriert sich auf das Wesentliche: Schreiben und Veröffentlichen. Der Editor ist schnell, modern und unterstützt Markdown nativ.

Ein weiterer Vorteil ist die eingebaute Mitgliederverwaltung und Newsletter-Funktion. Mit WordPress brauchst du dafür zusätzliche Plugins wie Mailchimp oder WooCommerce Memberships – bei Ghost ist das alles bereits integriert. Das spart nicht nur Geld, sondern auch den Wartungsaufwand für Plugins.

Technische Vorteile

Ghost basiert auf Node.js und ist dadurch deutlich schneller als PHP-basierte WordPress-Installationen. Die API-first-Architektur ermöglicht es zudem, den Blog als Headless CMS zu nutzen und ein eigenes Frontend zu bauen. Auch das Theme-System ist wesentlich einfacher – Handlebars-Templates statt des komplexen WordPress-Theme-Systems mit PHP.

Für das Hosting eignet sich Docker hervorragend, da Ghost als offizielles Docker-Image verfügbar ist. So kannst du den Blog mit einem einzigen docker-compose up starten und hast automatisch Updates und Backups im Griff.

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